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Die ÖGfM Ausbildung für Meditationstherapie


Ausbildungslehrgang zum/zur MeditationstherapeutIn

Mit Günther Vetter und Team

Die Ausbildung zum/zur MeditationstherapeutIn ist als Weiterbildung für all jene konzipiert die schon entsprechende Vorkenntnisse aufweisen.

Die Vorbildung kann auf verschiedenen Wegen erlangt werden. Wobei eine Ausbildung zum/zur MeditationslehrerIn oder AchtsamkeitslehrerIn ideal ist. Es können jedoch auch andere Vorbildungen angerechnet werden, wenn sie der nachfolgend dargestellten Ausrichtung entsprechen.
Dazu findet vor dem Beginn der Ausbildung ein Erstgespräch mit dem Leiter statt.

In der Meditationstherapie vereint sich die Achtsamkeit innerer Stille mit der heilenden Kraft mitfühlender Herzenspräsenz. Dieses Zusammenwirken von klarem Geist und offenem Herzen bildet die Grundlage, Menschen am Weg ihrer seelischen Selbstentwicklung und spirituellen Selbstentfaltung professionell zu begleiten und zu unterstützen!

Meditationstherapeutisches Wirken kommt dem Grundbedürfnis vieler Menschen entgegen, die sich über ihr logisch rationales Denken hinaus zur seelisch-spirituellen Seins-Ebene hin öffnen möchten. Dorthin, wo wir unseren inneren Frieden, unsere Liebesfähigkeit, unser Mitgefühl, sowie unsere natürliche Verbindung zur universellen Einheit finden können.

Meditationstherapie ist vor allem ein Prozess des Lernens, in meditativer Achtsamkeit mit sich selbst therapeutisch umzugehen.

Das heißt sich auch jenen seelischen Bereichen zu widmen, die wir lieber verdrängen, abspalten oder auch nach außen projizieren. Es sind jene Muster, Konzepte und Prägungen, die uns von der Liebe und Klarheit unseres Herzens trennen.

So bezieht sich ein wesentlicher Teil der Ausbildung auf das Erlernen und anschließend auf das Lehren dieser besonderen Form des meditationstherapeutischen Umgangs mit sich selbst.

Die Ausbildung zum/zur MeditationstherapeutIn findet auf vier Bewusstseinsebenen statt: auf der meditativ - geistigen, auf der therapeutisch - seelischen, auf der Körper–Energie - Ebene, sowie auf der Ebene der praktischen Anwendung.

Auf der Körper - Energie - Ebene lernen und üben wir im Laufe der Ausbildung eine große Anzahl taoistischer Gesundheitsübungen (medizinisches QI GONG des Großmeisters WANG DONG FENG). Sie stärken nicht nur unsere körperliche Gesundheit, sondern auch unsere innere Stabilität und wirken direkt auf unser Nervensystem, unsere inneren Organe und unser Energiesystem.

Auf der Geistesebene entfalten und stärken wir unsere meditative Präsenz und kennen die Grundlagen meditativer Kommunikation. Wir werden fähig, in die innere Stille des klaren Geistes zu gehen und uns auf meditationstherapeutische Situationen offen und ohne Vorurteile einzustimmen.

Auf der Seelenebene lernen wir unsere eigenen seelischen Verletzungen und Verstrickungen aufzulösen und unsere Schatten zu transformieren. Dazu erlernen wir die INSA, die Integrative Seelenarbeit, nicht nur für unsere eigene Klärung, sondern auch für die meditationstherapeutische Praxis.

Die Integrative Seelenarbeit befähigt uns, die seelischen Ursachen belastender bzw. beeinträchtigender Reaktionsmuster und emotionaler Prägungen dauerhaft aufzulösen, so dass sie ihre Wirkung verlieren. Wir entwickeln damit die Fähigkeit, das Leben und die Liebe in ihrer ganzen Vielfalt zu leben und die damit erlangte Offenheit, Freiheit und Präsenz auch weiter zu geben.

Auf der Praxisebene orientiert sich die Ausbildung an folgenden Schwerpunkten:
Das innere Setting – meditative Achtsamkeit, seelische Zuwendung und Empathie.
Das äußere Setting – Einzelarbeit, Gruppenarbeit,  das Leiten von Meditationen und meditations-therapeutischen Sitzungen und Seminaren, die Anwendung der erlernten Methoden, Techniken und Übungen in der Praxis, der Umgang mit versteckten Widerständen - Grenzen und Gefahren. 

Ein Schwerpunkt der Ausbildung bildet die INSA, die INTEGRATIVE SEELENARBEIT. Sie umfasst die Arbeit mit den inneren GRUNDÜBERZEUGUNGEN, mit den SEELENBILDERN sowie mit den REPRÄSENTANTEN.  Die INSA wird in nachfolgend beschriebenen Einzelsitzungen gelernt und gelehrt. Die genauen Manuals dieser zwei Methoden werden als Teil der Ausbildung zur Verfügung gestellt.

Die INSA unterstützt interessierte Menschen, die sich im spirituellen und seelisch – emotionalen Bereich weiter entwickeln und ihr Potential der Liebe und Präsenz auch in jene Bereiche entfalten wollen, die vorher verschlossen, abgelehnt oder verurteilt waren. Sie ist keine Therapie im klassischen Sinne und auch kein Ersatz für psychiatrische oder psychotherapeutische Behand-lungsmethoden. Sie ist Anleitung und Wegweiser in Achtsamkeit und Liebe mit sich selbst meditationstherapeutisch umzugehen.

Die INSA ist eine spezielle Form der Seelen - Kommunikation. Sie unterstützt uns, achtsam und wertschätzend jene verborgenen Ursachen alter Muster und Prägungen aufzufinden, die oft unbewusst unsere Gedanken, Emotionen und unser Handeln beeinflussen.

Die INSA unterstützt uns, uns von unseren emotionalen Verstrickungen und gedanklichen Fixierungen zu lösen und unser Herz für unser Leben, so wie es ist, zu öffnen.

Wenn wir also bereit sind, uns jenen Bereichen zuzuwenden, die unser inneres Befinden immer wieder (unbewusst) dirigieren, dann bietet die INSA eine einfache und sehr wirksame Methode, die seelischen Quellen aufzufinden und zu erlösen, so dass sie unser Denken, Fühlen und Handeln nicht mehr mit ihrer Energie beeinflussen.

Wenn unser inneres Erleben nicht mehr mit der Energie aus den Quellen unserer Vergangenheit versorgt wird, dann kehrt langsam Friede und offene Präsenz ein. Dort, wo unsere Identifikationen, Wünsche, Befürchtungen, kurz unsere Ego-Verstrickungen sich breit gemacht hatten, entsteht jetzt klares Bewusstsein und Liebe kann sich ausbreiten.

Wir sind damit in der Lage, die Gegenwart, so wie sie sich im Moment zeigt, OHNE die Filter unserer Muster und Überzeugungen, unmittelbar und direkt zu erleben. Es gibt nichts zu bekämpfen oder zu erreichen, es trennen uns weder Vorstellungen noch Konzepte vom natürlichen Fluss des Lebens und der Liebe. 

Wir können damit unsere Vergangenheit endgültig hinter uns lassen und sind nun wirklich offen und frei, uns in Liebe und Präsenz dem Leben zuzuwenden und darauf angemessen zu reagieren!
Als MeditationstherapeutInnen sind wir befähigt, in meditativer Achtsamkeit und mitfühlen¬der Herzenspräsenz, Menschen am Weg ihrer emotionalen Selbstentwicklung und spiritueller Selbst¬entfaltung professionell zu begleiten und zu unterstützen!

Meditationstherapeutische Qualitäten

MeditationstherapeutInnen haben durch ihre Ausbildung ein großes Potential geistiger Ruhe und seelischer Klarheit erlangt, sowie eine tief verankerte Herzensweisheit und empathische Zuwendung für sich selbst und ihre Mitmen¬schen entwickelt.
 
Sie haben darüber hinaus mit Werkzeugen zu arbeiten gelernt, die sich für den spirituellen Begleitungs- und Unterstützungsprozess als sehr wertvoll erwiesen haben: innere Klarheit, meditatives eingestimmt Sein, mitfühlende Präsenz, empathische Gesprächsführung, sowie die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der „integrativen Seelenarbeit“.

MeditationstherapeutInnen können auf einen reichen Schatz von Übungen, Meditationen sowie meditationstherapeutischen Techniken und Methoden für die Gruppen– und Einzelarbeit zurückgreifen und haben gelernt, sie auch anzuwenden.

MeditationstherapeutInnen haben gelernt, unmittelbar aus ihrem wahren Selbst, ihrem offenen Herzen, aus ihren spirituellen, intuitiven und praktischen Fähigkeiten zu schöpfen.

Diese Qualitäten, die Meditations¬therapeutInnen durch ihre Ausbildung (weiter)entwickelt haben, befähigen sie, Menschen auf ihrem seelisch – spirituellen Selbstentfaltungsweg achtsam, liebevoll und umsichtig zu begleiten und zu unterstützen.

Besonders in beratenden, begleitenden und heilenden Berufen haben sich die hier angeführten, meditationsthera¬peutischen Qualitäten außerordentlich bewährt.

Der Ausbildungsweg


Leitung:

Günther Vetter, Meditationstherapeut, Lebens- und Sozialberater, Lehrer für emotionale Selbstentwicklung und spirituelle Selbstentfaltung.

Ziele:
Ziel der Ausbildung ist es, die Werkzeuge, die in der Ausbildung übermittelt werden, nicht nur an sich selbst anzuwenden, sondern auch im geschützten Rahmen der Ausbildung eine entsprech¬ende Praxis für die Weitergabe zu erlangen. Dadurch ist es möglich, Personen, die dafür bereit sind, zu ihrer Offenheit und Liebe kompetent zu begleiten und zu unterstützen.

Inhalte:
Folgende Schwerpunkte finden speziell für die meditationstherapeutische Praxis besondere Aufmerksamkeit:

Das innere und äußere Setting herstellen – das heißt die Bereitschaft, eigene Beurteilungen und Bewertungen beiseite zu lassen und sich auf die zu begleitende Person ohne Vorbehalt einzustimmen, sowie auf einen stimmigen äußeren Rahmen für die Sitzung zu achten und zu klären ob die zu begleitende Person bereit ist sich auf die Integrative Seelenarbeit einzulas¬sen.

Das offene, wertschätzende und urteilsfreie Zuhören üben – statt eigene Interpre¬tationen und Erklärungen zu suchen, offenes Interesse für das entwickeln, was gerade von der zu begleitenden Person zu erfahren ist.

Die einfühlsame Fragetechnik lernen - diese Kernkompetenz der Integrativen Seelenarbeit ermöglicht eine ergebnisoffene Begleitung, bei der die begleitete Person unterstützt wird, ihre eigene Spur zur inneren Heilung zu finden und dieser zu folgen, ohne vorgegebene Ziele erreichen zu müssen.

Die versteckten Widerstände erkennen - die oft unbewusst in Sackgassen oder Endlos¬schleifen führen – auf sie aufmerksam werden und sie zu umgehen lernen.

Die Gefahren der Seelenarbeit beachten lernen – welche Gefahren können auftreten und welche Maßnahmen kann ich als Begleitperson ergreifen.

Zielgruppe:

Die Ausbildung richtet sich an Personen, die bereits in einem therapeutischen, beratenden oder pädagogischen Berufsfeld tätig sind oder dies in Zukunft  beabsichtigen und die Integrative Seelenarbeit als Ergänzung und Erweiterung ihrer Tätigkeit einbringen wollen.

Die Ausbildung wendet sich aber auch an jene Personen, die ihre emotionalen Ver¬strickun¬gen und alten Reaktionsmustern durch das Erlernen und Anwenden der Integrativen Seelenarbeit hinter sich lassen wollen.

Bedingung für die Teilnahme an der Ausbildung sind entsprechende Vorkenntnisse und die Bereitschaft sich auf geistig – emotionale Prozesse einzulassen, die durch die Auseinander-setzung mit den angebotenen Inhalten entstehen.

Struktur der Ausbildung:

   20 INSA Lehr - Sitzungen mit dem Leiter inklusive anschließender Nachbesprechung.
   5 Abendseminare für medizinisches QiGong und meditative Kommunikation
   4 Wochenendseminare für seelisch - spirituelle Selbstentwicklung und meditative Kommunikation
   10 selbständig geführte INSA Sitzungen, unter Verwendung eines Aufnahmegerätes und Protokollniederschrift, sowie anschließende Supervisionen mit dem Leiter über die geführten Sitzungen. Diese Sitzungen finden während, bzw. nach der Ausbildung statt. z. B. mit befreundeten Personen, oder TeilnehmerInnen des Trainings oder der Ausbildung.
   Eine Teilnahme an der „meditationstherapeutischen Praxiswoche“, die einmal im Jahr für alle Absolventen und Praktizierenden der Meditationstherapie stattfindet.

Die meditationstherapeutische Praxiswoche:

Am Endes der Ausbildung ermöglicht eine spezielle Praxiswoche, in enger Zusammenarbeit mit dem Leiter, sich auf meditationstherapeutisches Geschehen tief einzulassen, es in der Praxis des Begleitens und Leitens zu üben und daraus zu lernen.

Folgende Aspekte der Arbeit werden behandelt: die Basis, das Setting, die Grundhaltung des Begleitens, die verschiedenen Bewusstseinsebenen, die verschiedenen Techniken der Gesprächsführung, versteckte Widerstände, die Gefahren, die Grenzen, die Rechte und Pflichten.

Begleitende Unterstützungen

Alle TeilnehmerInnen erhalten die umfangreiche Broschüre „MEDITATIONEN UND MEDITATIVE ÜBUNGEN zur eigenen Verwendung.
 
Alle TeilnehmerInnen  erhalten die ausführlichen Anleitungen für die Anwendung der INSA, der „INTEGRATIVEN SEELENARBEIT“

Die Anleitung „DAS SEELENGESPRÄCH IN DER PRAXIS“ bildet die Basis für die meditations¬thera-peutische Praxiswoche.

Die Skripten für das „MEDIZINISCHE QIGONG“ bieten eine wesentliche Erinnerungshilfe und auch einen guten Rahmen, mit diesen Übungen weiterzuarbeiten und sie auch weiter zu geben.

Die TeilnehmerInnen fördern und unterstützen sich gegenseitig durch Gespräche und gemeinsame therapeutische Gruppensitzungen.

Der Leiter steht den TeilnehmerInnen auf Wunsch in den Seminarpausen und zwischen den Seminaren für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Im Fall des Beitrittes zur Ö.G.f.M. kann die eigene Arbeit unter dem Titel ausgebildete(r)  Ö.G.f.M. MEDITATIONSTHERAPEUT/IN angeboten werden.

Dazu werden sie nach Beendigung der Ausbildung eingeladen, der Ö.G.f.M., der Österreichischen Gesellschaft für Meditationstherapie beizutreten.

Die Gesellschaft fördert und unterstützt die Arbeit der Meditationstherapeuten durch verschiedene Aktivitäten, wie durch das Vorstellen der einzelnen Therapeuten und das Veröffentlichen ihrer Angebote auf der Home Page: www.meditationstherapie.at

Das Training  findet in Übereinstimmung mit dem professionellen und persönlichen Ehrenkodex, sowie der Identitätserklärung der Ö.G.f.M. statt. Informationen: www.meditationstherapie.at

Die Meditationstherapie ist kein Ersatz für psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlungs-methoden, sondern eine wirkungsvolle Unterstützung für die spirituelle Selbstentwicklung.

Bei Interesse bzw. nähere Fragen 0699/16119112 oder g.vetter@meditationstherapie.at kontaktieren.
Selly, die virtuelle Assistentin